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Die Berghütte Krawcow Wierch liegt in Beskid Zywiecki.
Mapa
Orientierungslage
Landkarteder Hütte
Sie gehört zu dem Landkreis Ujsoly, 30 Km südlich von Zywiec entfernt. Das Gebiet liegt fast komplett in dem Naturpark Zywiec. Da in der Gegend wenige Gebäude zu finden waren, wo die Touristen empfangen werden könnten, ist die Hütte auf Hala Krawcula gebaut worden - um den Leerraum zwischen der Herberge Wielka Rycerzowa, Hala Rysianka und Hala Miziowa zu besetzen. Wenn man die Hütte besuchen will, muss man erstmal nach Rajcza fahren. Die Bahn und die Busse fahren paar Mal am Tag hin, so dass die Fahrt keine Probleme bereiten soll. Bei der Kirche in Rajcza links Richtung Ujsoly abbiegen, und den weiteren Weg zeigt uns die Route, die wir auswählen. (Gucke LANDKARTE - 253 KB, KLEINE LANDKARTE - 90 KB).

Bacówka znajduje siê na du¿ej polanie na wysoko¶ci 1038 m n.p.m.
Zdjêcie

Die Hütte befindet sich auf einer Waldwiese auf der Höhe 1038 Meter. Hier streckt sich ein wunderbarer Rundblick auf die zahlreichen Berge und Gipfel von Beskiden und Mala Fatra. Dieser Platz ist auch günstig gelegen für diejenigen, die eine Wanderung Richtung Lipowska und Pilsko unternehmen wollen. Die Wälder bieten Pilze, Wald-Erdbeeren, Heidelbeeren und anderen Leckereien, die wir so gerne mögen. Man soll auch erwähnen, dass sich in der Nähe ein Grenzübergang in der Pass Glinka Ujsolska befindet, der die Ausflüge in die Slowakei ermöglicht.

Woher den Namen Krawcow Wierch (Schneiderberg) und Krawcula (Schneiderwiese) kommt, ist nicht erforscht. Der alte Hirte Marcin Bryja erzählt aber folgendes:

"… mein Großvater hat mir mal erzählt, vor vielen, vielen Jahren lebte in Ujsoly ein Schneider, der als der bekannteste und beste Schneider im Landkreis Zywiec berühmt gewesen sei. Damals gehörten die Wälder und Berge einem strengen Graf - einem, der sich gerne schmückte und niemand ihm recht tun konnte. Am wohlsten hätte er schöne, warme Kleider, weil er sich im Winter oft durch sein Reich kutschieren ließ. Eines Tages hatte er in Ujsoly einen Schneider getroffen, der einen wunderschönen Schafpelz trug. Er fragte ihn:

 - Schneiderst du mir auch so einen wunderbaren Pelz?

 - Ich schneidere ihn - antwortete der Schneider.

 - Hast du keine Angst, dass du ihn falsch schneidest und ich dich entköpfen lasse?

 - Ich habe keine Angst, weil Ihr mich nicht nur nicht entköpfen lassen, sondern mir auch Felder und Wiesen schenken.

 - Wen du dir so sicher bist, dann mach dich auf die Arbeit - sagte der Graf - aber Vorsicht, sonst verlierst du deinen Kopf.

Der Schneider redete nicht mehr viel, nahm nur das Maß und hat machte sich auf die Arbeit. In wenigen Tagen war der Pelz fertig und der Schneider ging nach Zywiec, zu dem Graf. Der mächtige Graf zog den Kleidstück an und konnte keinen Fehler in der Arbeit finden. Und der gesamte Hof konnte aus der Verwunderung nicht kommen, so schön und prächtig der Herr in dem neuen Schafpelz vor ihnen stand. Der Graf war sehr zufrieden und redete auf den Schneider zu:

 - Du bist der Einzige, der mir Recht getan hat. Seit heute wirst du meine Kleider schneiden, und dafür, dass du die beste Arbeit geleistet hast, darfst du dir einen Hügel mit der Wiese über Straceniec im Besitz nehmen.

Der glückliche Schneider machte sich auf der Suche nach einem Berg. Er wanderte und wanderte, bis er zu der Grenze kam und sich dort den schönsten Berg aussuchte. Im Sommer hirtete er die Schafe und im Winter schneiderte er die Schafpelze und alle Kleider für den Graf. So nannten die Leute den Berg Schneiderberg und die Wiese Schneiderwiese, und so nennen sie ihn bis heute".

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